Da wir uns im alten BTX Traumschiff kennen gelernt haben, widmen wir diese Seite dem alten Tickerkahn. Mit alten Geschichten und Bildern, aber auch mit Neuigkeiten -  wie zum Beispiel das geplante Tickertreffen Revival.

*tschiff#

T-Online

BTX

*3400035#
*quelle#

*3400034#

 

 

 

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(Andreas) 


Wie kam ich damals an Bord?

Im April 1997 verdängte die Crew vom Traumschiff, den WDR in der COM Hitparade von Platz 1 und sorgte somit für viel Pressewirbel.

Neugierig gab ich im Mai 1997 zum Ersten mal das Kürzel  *tschiff#  in den PC ein und wußte dabei nicht, das dieser Schritt mein ganzes Leben über den Haufen werfen sollte.

  

(Irmi) 


Wie ich Passagier und Stammgast wurde?

Eigentlich auch nur durch einen Zufall, nachdem ich meinen ersten PC aufgestellt habe und Spicki den BTX Anschluss funktionstüchtig machte, sah ich bei meinem Bruder Gerhard mal beim "Tickern" im Traumschiff zu.

Da musste ich mich natürlich auch gleich einloggen - so hatte auch ich stellenweise Telefonrechnungen von 400 Mark und mehr.

  

Teuer ?

 

"Teuer" war zu dieser Zeit nur der Vorname von diesem "Hobby", welches zur Sucht werden konnte und bei vielen Stammgästen auch zur Sucht geworden ist.

Ob es sich gelohnt hat?

Heute - seit dem wir nun über 7 Jahre zusammen leben, nachdem wir 7 Jahre durch dick und dünn gegangen sind und nachdem wir auch einen Namen tragen - eindeutig ja !!

 
Hier ein paar Begriffserklärungen aus der guten alten Zeit (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

B T X

Bildschirmtext (Abk.: Btx oder BTX), die Kombination von Telefon und Fernsehschirm zu einem Kommunikationsmittel, wurde in der Bundesrepublik Deutschland ab dem 1. September 1983 bundesweit eingeführt. Dafür wurde am 18. März 1983 in Bonn ein entsprechender Staatsvertrag von den Regierungschefs der Länder unterzeichnet. Der Vertrag stellte sozusagen jedem Interessenten frei, unter Beachtung bestimmter Vorschriften als Anbieter von Bildschirmtext aufzutreten.

*  und   #

Die Seiten wurden mittels einer Nummer adressiert, der ein Stern (*) vorangestellt und eine Raute (#) nachgestellt war (z. B. *30000#). Durch die Endmarke # konnte das System so bei Adressnummereingaben unterscheiden, ob die Eingabe abgeschlossen ist oder noch weitere Ziffern folgen, wodurch ein größerer (theoretisch unendlicher) Zahlenraum verfügbar blieb (Gegenbeispiel: Telefonie mit Rufnummerneingabe ohne Endmarke). Zifferneingaben ohne vorangestellten Stern wurden als Kommandos interpretiert, die etwa auf eine andere Seite führten (z. B. "23") oder einen kostenpflichtigen Seitenaufruf bestätigen (zur Vermeidung versehentlicher Bestätigung stets "19"). Die Kombination *# führte zur vorangegangenen Seite zurück.

Kosten

Die Kosten für den Nutzer entstanden durch den Abruf einer Seite; der Anbieter hatte bei der Tarifierung weitgehend freie Hand. Er konnte neben dem kostenlosen Abruf wahlweise eine seitenabhängige Vergütung (0,01 DM bis 9,99 DM) erheben, oder eine zeitabhängige Vergütung (0,01 DM bis 1,30 DM pro Minute). Die Kosten wurden über die Telefonrechnung der Nutzer abgerechnet

Geschwindigkeit

Das DBT-03-Modem erlaubte eine Datenübertragungsrate von 1.200 Baud zum Teilnehmer und 75 Baud vom Teilnehmer zur Zentrale (ITU-T V.23-Standard).

DATEX J

Datex-J war ein spezieller Dienst der Deutschen Bundespost für Datenübertragung. Das J bedeutete "Jedermann". Der Dienst wurde als Trägerdienst für Bildschirmtext eingeführt und ermöglichte zusätzlich den Zugang zum Online-Dienst Compuserve. Es gab Mitte der 1990er Jahre noch Ausbaupläne für Datex-J; zum Beispiel sollte jeder Datex-J-Teilnehmer auch eine eigene E-Mail-Adresse erhalten. Diese Pläne wurden aber nicht weiter verfolgt, so dass BTX die einzige Anwendung für diesen Dienst blieb.

Angebote

Btx bot bereits zahlreiche Dienste an, die heutzutage über das Internet verfügbar sind. So konnten Btx-Teilnehmer miteinander online diskutieren (Chat), sich gegenseitig elektronische Mitteilungen in Form von Btx-Seiten zum Preis von 30 Pfennig pro Seite schicken und aktuelle Nachrichten abrufen (Ticker, Homepages). Weiterhin gab es für Anbieter die Möglichkeit, ihr Angebot über einen sogenannten "Externen Rechner" dynamisch zu gestalten.

Tickern

Damals -
zu Zeiten des guten alten BTX der Telekom AG - war eher von "Tele-Dialogen" die Rede, in denen nicht gechattet, sondern vielmehr "getickert" wurde. Wieso denn "Tickern"? Das BTX-System wurde eben durch das "Antickern" oder Aufrufen von Zahlen bedient, die vor den jeweiligen Sachbegriffen standen.

Tickertreffen

Tickertreffen wurden mit der Zeit des Traumschiffs immer beliebter und soweit mir bekannt in allen Teilen von Deutschland organisiert.Hier konnte man endlich mal die Leute kennenlernen mit denen man manchmal die ganze Nacht getickert hatte. Ich war zum TT in Nürnberg und auf der "Alten Liebe" Köln.

fehlen ein paar wichtige   Begriffe ??

dann schreibt mir eine Info ins Gästebuch oder schickt mir eine Email

   
   
Der Traumschiffler "FOX MULDER" plant nach  10 Jahren - ein Tickertreffen - Revival in Greven!!!   mehr dazu unten !!!

Link zur Homepage von Dirk Kruse Link zum geplanten TickertreffenNEWS vom Tickertreffenrevival
 
Seit Ihr auch alte Passagiere vom Traumschiff - dann meldet Euch doch mal unter unserer E-Mail Adresse schubart@bmw530.de oder schreibt ein paar Zeilen in unser Gästebuch !!!
   

Am 31.12.2001 wurde das BTX in seiner bisherigen Form abgeschaltet. Es ist die Zeit in der viele Nutzer mit Wehmut an die Tage des BTX zurückdenken. Das BTX gibt es nicht mehr in der Form wie es einst war und die Dialogsysteme wurden mit dem BTX alle abgeschaltet. Das *tschiff# ging leider auch mit dem BTX unter. Viele TS-ler flüchteten sich in den Internetchatroom "Eden" - welcher aber nicht annähernd mit dem alten Traumschiff zu vergleichen war.
   

 

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